Konservierungen im Fertigfutter

 

 

Synthetische Antioxidanzien ( Fettkonservierungsstoffe) und Konservervierungsmittel im Fertigfutter für Kleintiere.

 

Bitte achten Sie auf die entsprechenden Deklarationen der Verpackungen

 

Auf den Futteretiketten steht häufig, dass keine Antioxydantien oder Konservierungsmittel zugesetzt wurden. Dies kann u. U. bedeuten, dass Substanzen zur Haltbarmachung bereits in den Produkten der Vorlieferanten enthalten sind.

 

 

Beispiele der am meisten verwendeten Konservierungsstoffe:

 

BHA / E 320


Butylhydroxyaniol

Chemisches Antioxiddations - und Konservierungsmittel. Ist in Europa für den menschlichen Verbrauch verboten. Biologisch so gut wie nicht abbaubar. Auslöser von schweren Allergien. Schädigt die Nieren und ist ferner ein Auslöser von Fötenmißbildung im Tierversuch. Krebserzeugend im Tierversuch.


BHT / E 321

Butylhydroxytolual

Chemisches Antoxidations - und Konservierungsmittel.
Reichert sich im Fettgewebe an und schwächt das Immunsystem, das Schilddrüsengewebe, die Leber.
E 321 ist Auslöser von Allergien, schädigt die Nieren und erzeugt Fötenmißbildung und Krebs im Tierversuch.


Ethoxyquin oder Aethoxyquin

Weltweit einziger Hersteller ist der US - Multi Monsanto. Ursprüngliche Verwendung: Die Haltbarkeit von Gummi, respektive Autoreifen zu verbessern.
In Lebensmitteln für den menschlichen Verbrauch verboten. Früher wurde damit die Oberfläche von Äpfeln behandelt. Nach erschreckenden Resultaten im Tierversuch verboten für den menschlichen Verzehr.
Die Auswirkungen auf das Gewebe sind wie bei BHT / E 321 beschrieben.
Ethoxyquin ist Auslöser von Allergien. Schädigt die Nieren, verursacht Fötenmißbildung und Krankheiten beim Embryo. Krebserzeugend


Propylgalate E 310

Synthetisches Antioxidanz. Für den menschlichen Verbrauch verboten. Führt zu Immunschwäche und Allergien. Krebserzeugend.

 

 

Die „EU oder EWG Zusatzstoffe“

 

Bitte Abstand vom Kauf eines Futterproduktes nehmen, wenn EU oder EWG Zusatzstoffe auf der Packung steht. Unter diesem, für 99% der Kleintierhalter unbekanntem Kürzel, stehen die oben genannten chemischen Substanzen BHT, BHA und Aethoxyquin.


Konservierungen mit Vitamin C und E

Das Problem ist, das es sich um kein natürliches Vitamin C handelt, so wie es in Obst und Gemüse vorkommt, sondern um Ascorbinsäure.
Vitamin C respektive Ascorbinsäure hemmt bei gleichzeitiger Aufnahme von Zink dessen Resorption im Darm. Einer der Gründe, warum es so viele Hautkrankheiten gibt bei der gleichzeitigen Verabreichung dieser beiden Wirkstoffe im Fertigfutter.
Die Auswirkungen des Fettlöslichen Vitamin E sind noch nicht vollständig erforscht. Da es sich aber im Fettgewebe anlagert, ist höchste Vorsicht bei einer jahrelangen Überdosierung geboten.

 

 

Legale Zusatzstoffe ohne Kennzeichung auf den Etiketten sind ferner: Propionsäure, Propylenglykohl, Ronidazol, Avoparcin.

 

Überreste aus der Hühner-Massentierhaltung, die in toten Hühnern enthalten sind und in das Hunde - und Katzenfutter gemischt werden (zum Beispiel Antibiotika und andere Substanzen) müssen ebenfalls nicht gekennzeichnet werden.

 

 

Inhaltsstoffe von Antiparasiten -
Halsbändern und Spot - on Präparaten bei Hund und Katze

 

Chemische Antiparasiten - Präparate sind grundsätzlich von Kindern fernzuhalten.

Insbesonders nach dem Auftragen auf das Tier, sollten vor allem Kinder für mehrere Stunden nicht mit dem Tier in Berührung kommen.

Einige Beispiele:

 

1. Butylhydroxyanisol BHA

 

E-Nummer 320
Gruppenname: Antioxidanzien
Bewertung bei Ökotest: Die Zulassung dieses Stoffes sollte wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen werden, zumindest aber stark eingeschränkt werden.

Butylhydroxyanisol hat folgende Nebenwirkungen:

Erhöhung der Lipid - und Cholesteringehalte im Blut. BHA kann die Enstehung von Verdauungsenzymen in der Leber fördern, dadurch wird der Abbau anderer Körpersubstanzen erhöht. Beispiele: Vitamin D.
Im Tierversuch traten Veränderungen am Immunsystem und Blutbild, an der Schilddrüse und der Leber auf. Reichert sich im Fettgewebe am und gelangt in den Fötus. Allergieauslösend.

Butylhydroxyanisol ist in der Verwendung von Baby- und Kindernahrung streng verboten.

Häufiger Bestandteil in Fertigfutter und vor allem in Hunde- und Katzen Leckerlis.
(Quelle: Meyers online Lexikon)

 

 

2. Butylhydroxytoluol BHT

 

Gruppenname: Antioxidanzien
Bewertung bei Ökotest: Die Zulassung dieses Stoffes sollte wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen werden, zumindest aber stark eingeschränkt werden.

Geeignet zur Betäubung von Fischen. Synthetisches Antioxidans für Futtermittel, Kunststoffe, Wachse, Gummi und Seifen. Zersetzt sich beim Erhitzen in zahlreiche Metaboliten von teilweiser unbekannter Toxizität. In Tierversuchen störten höhere Dosierungen die Blutgerinnung. Von der Versuchsanordung der Tierversuche hängt es ab, ob Butylhydroxytoluol eine Krebs fördernde oder vor Krebs schützende Wirkung hat.
(Quelle: Meyers online Lexikon)

 

 

3. Fipronil

 

Wirkstoffklasse: Pyrazolone

Früher wurde Fipronil als Pflanzenschutzmittel verwendet. In Frankreich als solches verboten. Schädigt Bienen in der Erbsubstanz. Fipronil gehört zur Gruppe der Phenylpyrazole und ist ein Kontaktgift mit akariziden und insektiziden Eigenschaften. Es zeichnet sich durch eine schnelle Kontakt- und eine lang anhaltende Residualwirkung aus

Weitere Infos zu Fipronil:
http://www.umweltschutz-news.de/207artikel36.html

Weitere Infos zu so genannten Pflanzenschutzmitteln und deren Prüfverfahren, auch zum Bienensterben:
www.imkereibrandt.de
Gehen Sie dann auf Publikationen

 

 

4. Ethanol

 

Andere Bezeichnung für Alkohol

 

 

5. Povidon K 17

 

Der Ausgangsstoff ist als kanzerogen der Kategorie 3 eingestuft, das Polymer soll für den Menschen unbedenklich sein.

Handelsübliche Bezeichnungen sind vor allem Povidone, PVP oder Periston. Unterschieden wird hier beispielsweise zwischen:

 

  • Povidone K-30

  • Povidone K-90

 

Der K-Wert stellt eine in der Kunststoffindustrie übliche Klassifikation dar und steht in direktem Zusammenhang mit dem mittleren Molekulargewicht des Polymers. Damit lässt sich aus dem K-Wert indirekt auf den Grad der Polymerisation und damit die Kettenlänge schließen.


Polyvinylpyrrolidon wird als Hilfsstoff in der pharmazeutischen Industrie verwendet. Er dient in Medikamenten (speziell Tabletten und Spot-on-Präparaten in der Regel als Bindemittel und kann die Freisetzung des Wirkstoff in den Körper beeinflussen. Die quervernetzten Produkte steuern den Zerfall der Tablette.

 

 

6. 2- (2-Ethoxyethoxy) ethanol

 

Toxikologie:
Schädlich durch Einnahme, Einatmung und in Verbindung mit Haut. Langfristige Belichtung durch Sonneneinstrahlung kann zu Nieren- oder Leberbeschädigung führen. Haut, Auge und Atmungsreizmittel.

Weitere Informationen zu 2-( 2-Ethoxyethoxy) ethanol siehe Wikipedia-Lexikon.